Welche Vorsorge für den Todesfall unabdingbar ist

Der Tod ist immer ein schwieriges Thema, umso mehr der eigene. Doch warum eine gute Vorsorge auch hier im Fall der Fälle eine immense Erleichterung für die Hinterbliebenen bedeutet, sollte nicht unterschätzt werden.

Wo fängt man an, wenn man die Zeit nach dem eigenen Ableben planen soll? Am besten fängt man schon einen Schritt vorher an. Eine Patientenverfügung kann regeln, ob und wenn ja welche lebenserhaltenden Maßnahmen gewünscht werden. In diesem höchst sensiblen Bereich zählt jedoch jedes Wort, sodass Sie sich hier am besten mit ihrem Hausarzt, Anwalt oder Notar besprechen, um eine auch im Ernstfall belastbare schriftliche Handlungsgrundlage für Ihre Angehörigen zu haben.

Führen Sie zudem eine Liste mit allen Ihren Verträgen und regelmäßigen Ausgaben bereits zu Lebzeiten, erleichtern Sie ihren Angehörigen die Abwicklung des Nachlasses in nicht unerheblichem Maße.

Die Privatbüro Plus Notfallmappe gibt Ihnen einen strukturierten Leitfaden an die Hand, um alle notwendigen Dokumente zu sammeln, aufzubewahren und zu aktualisieren. Natürlich übernehmen auch wir gerne für Sie die Zusammenstellung und Pflege Ihrer Notfallmappe.

Auch ein Testament sollte in diesem Rahmen seine berechtigte Rolle spielen, aber keine Informationen enthalten, die unmittelbar beim Todesfall relevant, sind, da es regelmäßig erst mit einem zeitlichen Abstand eröffnet wird.

Im nächsten Schritt sollten Sie sich um die unmittelbare Bestattungsvorsorge kümmern. Hier werden Punkte wie Art der Beisetzung, Zeremonie und nicht zuletzt Finanzierung relevant. Eine durchschnittliche Bestattung kostet zwischen 1900 und 2500€ – aufgrund der zunehmenden Lieferengpässe und Holzknappheit mit steigender Tendenz. Zahlungsverpflichtet sind die Erben.

Wer das Geld nicht auf einmal aufbringen kann, sollte sich beispielsweise um eine Sterbegeldversicherung bemühen, die gegen einen monatlichen Beitrag im Todesfall ausgezahlt wird. Bestatter bieten darüber hinaus häufig auch die Möglichkeit, Geld treuhänderisch zu verwalten und für den Todesfall zurückzuhalten. Wenn Sie sich bereits um die Finanzierung gekümmert haben, nehmen Sie Ihren Angehörigen/Erben in dieser Zeit viel Arbeit ab.

Als Erbe sollte man sich bewusst sein, dass allein die Erbenstellung bei vielen Behörden und Unternehmen keine Handlungsoptionen eröffnet, sondern Sie sich durch einen Erbschein legitimieren müssen. Diesen erhalten Sie beim Standesamt nach Vorlage von Totenschein, Personalausweis, sowie Geburtstag- oder Heiratsurkunde. Die Kosten für einen Erbschein bestimmen sich nach der Höhe des Nachlasswertes und können hier eingesehen werden.

Weiterhin muss nun der Bestatter kontaktiert werden, um den Verstorbenen abzuholen und für die Beisetzung oder den Transport ins Krematorium vorzubereiten. Hierzu reicht in der Regel eine telefonische Kontaktaufnahme, bei der die notwendigen Informationen weitergegeben werden können.

Als Erbe müssen Sie zudem entscheiden, ob Sie das Erbe annehmen oder ausschlagen, möchten Sie es ausschlagen, haben Sie hierfür lediglich eine Sechswochenfrist – zügiges Handeln ist also angesagt. Die Annahme wird am besten durch Beantragung des Erbscheins erklärt, kann sich jedoch auch konklundent ergeben. Um die nötige Zeit hierfür zu haben, kann es sinnvoll sein, sich Urlaub zu nehmen. Sonderurlaub wird in der Regel nur bei nächsten Verwandten gewährt, alles andere ist eine Frage der Absprache mit dem Arbeitgeber.

Wenn Sie Ihre Nachlassangelegenheiten und die Abwicklungen aller Nachlassfragen in guten Händen wünschen und sich selbst so wenig Gedanken wie möglich darum machen wollen, stehen wir Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und beraten Sie stets objektiv und mit viel Erfahrung auf diesem höchst sensiblen Gebiet.

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