Überblick technischer Notrufsysteme

Die meisten Menschen wünschen sich, in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Um dies zu ermöglichen, gibt es am Markt technische Notrufsystem, die im Notfall schnell Hilfe herbeirufen können. Die Deutsche Eniorenliga hat eine Broschüre zu dessen Einsatzmöglichkeiten veröffentlicht.
Um das Leben zu Hause zu erleichtern, braucht es im Alter meist ein wenig Unterstützung und die Möglichkeit, im Notfall Hilfe zu bekommen. Ein bewährtes Sicherheitssystem ist der Hausnotruf – ein kleiner Sender, der ans Festnetztelefon angeschlossen wird und bei Bedarf schnell Kontakt zur Notrufzentrale herstellt. Er bietet Service im Alltag und Sicherheit im Notfall. „Viel zu häufig wird der Hausnotruf jedoch erst dann zum Thema, wenn bereits etwas Dramatisches wie ein Sturz oder ein Schwächeanfall passiert ist“, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Besser ist es, sich rechtzeitig und vorausschauend für ein Sicherheitskonzept zu entscheiden.“ Welches System das Geeignete ist, hängt von individuellen Gegebenheiten und Ansprüchen ab. „In jedem Fall erleichtert es allen Beteiligten das Leben: den älteren Menschen, die sich durch das Plus an Sicherheit freier bewegen können und den Angehörigen, die wissen, dass im Notfall sofort Hilfe zur Stelle ist“, so Hackler. Im Unterschied zum Festnetztelefon bietet ein Handy mit Notruffunktion auch unterwegs Sicherheit. Ob beim Einkauf, im Garten oder auf Reisen – gerade aktive Menschen können sich auf ihren mobilen Schutzengel verlassen und erhalten sich so ihre Mobilität.
Der Ratgeber „Selbstständig leben im Alter – Technik schafft Sicherheit“ kann kostenlos bestellt werden bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Hotline: 01805 – 001 905 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 0,42 Euro/Min.) www.deutsche-seniorenliga.de

Zusätzliche Informationen

  • Quelle(n): Deutsche Seniorenliga e.V.

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