Strafzinsen – Wenn sparen kostet

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen dazu bewogen, ihr Geld lieber zu sparen, als es auszugeben. Das hat dazu geführt, dass die Einlagen bei deutschen Banken ein Rekordhoch erreicht haben. Im Schnitt sparten die Deutschen im letzten Jahr 16,3% ihres monatlichen Einkommens.

Was für den einzelnen Sparer dann zunächst positiv erscheint, hat für Banken erhebliche Auswirkungen. Denn schon seit Jahren müssen Banken, die überschüssiges Geld bei der EZB lagern, hierfür Zinsen zahlen: 0,5% der dort geparkten Einlagen. Je höher die Einlagen, desto höher auch die jährlichen Kosten. Und diese kosten geben Banken nun zunehmend an die Sparer weiter. Schon über 300 deutsche Geldinstitute verlangen sog. „Strafzinsen“ für Geldeinlagen. Meist werden diese erst ab einem Betrag von 100.000€ fällig, jedoch haben vereinzelt Banken diesen auch schon auf 50.000€ reduziert – ob und wo es ein Limit nach unten gibt ist derzeit noch nicht absehbar.

Anlegern sei nun also auch geraten, sich nicht nur über mögliche Kontogebühren, sondern auch über Negativzinsen ihrer Bank zu informieren.

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