Private Dienstleister als Jobmotor

30.09.2016 Bonn. Bonn boomt – nach wie vor: Das ist die Kernbotschaft von Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) bei der Präsentation des 90 Seiten starken Jahreswirtschaftsberichts 2016 im Alten Rathaus.

Mit einem Plus von rund 2000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die Gesamtzahl liegt bei 165.617, und von rund 4800 Einwohnern verzeichne die Stadt Bonn neue Höchststände, sagte der OB. 91,5 Prozent der Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor tätig. Damit sei Bonn bundesweit einer der am stärksten ausgeprägten Dienstleistungsstandorte. Negativ fällt dagegen mit einem Rückgang von fast zwei Prozent die Bilanz bei den Gewerbegründungen aus.

Die größten Zuwächse verzeichne die private Dienstleistungsbranche, dagegen seien in der öffentlichen Verwaltung 451 Stellen weniger gezählt worden als noch im Vorjahr. Hinsichtlich der Qualifikation der Beschäftigten liegt Bonn mit einem Akademikeranteil von 26,3 Prozent auf Platz sieben im Städteranking. Höhere Werte erreichen unter anderem München, Erlangen und Stuttgart.

Dass Bonn nach wie vor auch ein attraktiver Wohnstandort ist, zeigt das stetige Bevölkerungswachstum: Lebten laut Statistischem Landesamt NRW 2014 noch 313.958 Bürger in Bonn, so sind es nach der Fortschreibung der Zensusergebnisse mittlerweile 318.809 Bonner. Das entspricht einem Zuwachs von plus 1,5 Prozent. Tendenz weiterhin steigend: Bis 2040 soll den Statistikern zufolge die Einwohnerzahl auf knapp 350.000 Menschen anwachsen.

Quelle GA Bonn 30.09.2016 (Lisa Inhoffen)

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