Ludwig 2015 geht an Tanzhaus Bonn und WetterOnline – Privatbüro Plus wird Kategorie-Sieger

Überraschung bei der Preisverleihung des Ludwig 2015. Die Jury hat den Preis für das beste mittelständische Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg an zwei Bonner Unternehmen vergeben. Ausgezeichnet wurden in Siegburg das Tanzhaus Bonn GmbH und WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH. Darüber hinaus wurden vier weitere Unternehmen in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Das Röttgener Unternehmen Privatbüro Plus konnte sich in der Kategorie gesellschaftliche Relevanz durchsetzen, und einen Ludwig mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltung wurde von der IHK und der regionalen Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung (OPS), SC Lötters Bonn, ausgerichtet. Für die Preisvergabe waren herausragende Leistungen in den Bereichen Gesamtentwicklung, Schaffung von Arbeits- und Ausbild-ungsplätzen, Modernisierung, Innovation, Service, Kundennähe, Marketing sowie regionales

Engagement gefragt. Zu den Gewinnern des Wettbewerbs sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille bei der Feier in der Rhein-Sieg-Halle Siegburg: „Beide Unternehmen – so unterschiedlich sie auch sein mögen – lagen aus Sicht der Jury gleichauf und haben gleichermaßen durch Leistung und Engagement überzeugt.“ WetterOnline ist seit 1996 erfolgreich am Markt. Auf die Website www.wetteronline.de greifen monatlich mehr als sechs Millionen Besucher zu. Damit gehört das Angebot zu den Top 20 der meistbesuchten Internetportale in Deutschland und wurde 2014 bereits zum zweiten Mal als „Beste Website des Jahres“ ausgezeichnet. Das Tanzhaus Bonn überzeugte mit seinem innovativen Konzept in der Tanzschulbranche. Die Initiatoren sorgten mit ihrem Angebot nicht nur für Spaß, sondern auch zunehmend für Arbeits- und Ausbildungsplätze, so die Juroren. Die Umsätze des Unternehmens konnten seit 2010 um fast 400 Prozent gesteigert werden.

Freuen sich über den Ludwig: Michael Loft, Petra Mellinghoff, Ariane Schaefer, Robert Mellinghoff (v. li. nach re.)
Freuen sich über den Ludwig: Michael Loft, Petra Mellinghoff, Ariane Schaefer, Robert Mellinghoff (v. li. nach re.)

Privatbüro Plus holt einen Ludwig nach Röttgen

Vier weitere Unternehmen erhielten Aus-zeichnungen in verschiedenen Kategorien. In der Kategorie gesellschaftliche Relevanz siegte Petra Mellinghoff mit ihrem Unter-nehmen Privatbüro Plus. Mit ihrem Engage-ment für die Senioren in unserer Gesell-schaft sei sie ihrer Zeit weit voraus, so das Urteil der Jury. Seit 2003 bietet das in Röttgen ansässige Privatbüro Plus Service-leistungen rund um die private Verwaltung. Dabei widmen sich Petra Mellinghoff und ihr fünfköpfiges Mitarbeiterteam nicht nur dem lästigen Papierkram, sondern stehen ihren Klienten auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um den Umzug ins betreute Wohnen, die Organisation einer Haushaltshilfe, Hilfe bei der Verwaltung nach Sterbefällen und vieles mehr geht. Für Petra Mellinghoff war es nach 2014 die zweite Teilnahme am Wettbewerb um den Ludwig. Zählte sie im letzten Jahr noch gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen zu den Finalisten, so konnte sie in diesem Jahr mit ihrem Unternehmenskonzept die Jury vollends überzeugen und einen Ludwig abräumen. „Schon als wir die Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme am Wettbewerb ausgefüllt haben, haben wir bemerkt wieviel sich in diesem einen Jahr in unserem Unternehmen verändert und weiterentwickelt hat“, sagt Petra Mellinghoff begeistert. Der Wert dieses Preises liegt für sie vor allem in drei Dingen: in der „erzwungenen“ Reflektion über das eigene Unternehmen während der Bewerbungsphase, der öffentlichkeitswirksamen Vermarktung, die dieser Preis bietet und der Möglichkeit sich bei der Veranstaltung mit anderen Unternehmen vernetzten zu können. Sehr glücklich darüber, diesen Preis in Händen zu haben dankte Frau Mellinghoff bei der Verleihung ihrem Mitarbeiterteam und allen, die zu Ihrer Unterstützung in die Rhein-Sieg-Halle gekommen waren.

Die weiteren Gewinner in den einzelnen Kategorien sind BaseCamp in der Kategorie Marketing / Kreativität, die GreenGate aus Windeck in der Kategorie regionales Engagement, sowie die cintellic GmbH aus Bonn in der Kategorie Wachstum.

„Der Mittelstand hat, trotz krisenhafter welt- und volkswirtschaftlicher Entwicklungen in den vergangenen Jahren zahlreiche neue und zusätzliche Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Vielfach verkaufen sich diese Unternehmen aber unter Wert“, erläutert Dr. Christine Lötters: „Diese Leistungen sollen mit dem Ludwig stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. Für die Nominierten ist bereits die Teilnahme am kostenfreien Wettbewerb ein starkes Allein-stellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten. Alle 14 Unternehmen sind heute Sieger.“

Als Finalisten wurden ausgezeichnet: ASCEM Arndt Schäfer Chemie und Umwelt GmbH, aus Windeck, axxessio GmbH aus Bonn, CG ART STUDIO aus Bonn, Hotel Collegium Leonium Nova Vita Residenz Bonn GmbH aus Bonn, Klassenzimmer aus Bonn, Murphy&Spitz  Nachhaltige Vermögensverwaltung AG aus Bonn, SimpleThings GmbH aus Bonn sowie synalis GmbH & Co. KG aus Bonn.

Quelle: Roettgen-online.com

Demenz – deshalb ist Früherkennung so wichtig

In Deutschland leiden schon heute etwa eine Million Menschen an Demenz, einer degenerativen Hirnerkrankung, die vor allem im Alter auftritt und zu starken Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit führt. Wird die Erkrankung früh genug erkannt, lassen sich Symptome oft noch lindern und der Verlauf der Erkrankung verlangsamen.

Wieder mal hat man einen Termin verschwitzt oder kann sich partout nicht an einen Namen erinnern. Kommt das gelegentlich vor, besteht kein Grund zur Sorge. Doch ab dem 60. Lebensjahr ist Vorsicht geboten. „Wer bei sich oder einem Angehörigen deutliche Einbußen der Gedächtnis- und Konzentrationsleistung bemerkt, sollte Demenz als Ursache in Betracht ziehen“, sagt Dr. Horst Gerhard, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie am Philippusstift des Katholischen Klinikums Essen.

Der Krankheitsverlauf ist vielfältig

Mit dem Fortschreiten der Krankheit wird der Alltag schwieriger. Bei Alzheimer, der mit rund 700.000 Betroffenen häufigsten Form von Demenz, fühlen sich Betroffene von einfachsten Handlungen, wie beispielsweise dem Schuhe binden, überfordert und zeigen sich verwirrt in ihrem Zeit- und Raumempfinden. „Den kognitiven Störungen können Stimmungs- und Gefühlsschwankungen, Depressivität sowie Beeinträchtigungen im Schlaf- oder Essverhalten vorausgehen. Auch Halluzinationen sind möglich“, erklärt Dr. Gerhard.

Eine frühe Diagnose hilft

Generell gilt: Je früher eine Demenzerkrankung erkannt wird, umso erfolgversprechender ist die Behandlung. „Für eine eindeutige klinische Diagnose führen wir umfangreiche neurologische, psychiatrische und psychologische Untersuchungen durch“, sagt Dr. Gerhard. Alzheimer gehört zu den sogenannten kortikalen Demenzen, bei denen die Schädigung innerhalb der Großhirnrinde auftritt. Heilbar ist die Krankheit nicht, doch lassen sich im Anfangsstadium Symptome wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen durch Medikamente, sogenannte Cholinesterasehemmer, lindern. Zudem verlangsamen sie das Fortschreiten der Erkrankung. Auch Begleitsymptome wie Depressionen werden medikamentös behandelt.

Die richtige Betreuung macht den Unterschied

Ebenso wichtig und effektiv sind die psychosoziale Betreuung der Patienten sowie Physiotherapie und Kognitionstraining zum Erhalt eigener Fähigkeiten. „Gemeinsam mit den Patienten üben wir Alltagsabläufe ein, damit sie so lange wie möglich selbstständig bleiben“, erklärt Dr. Gerhard. „Als Grundsatz gilt: Der Patient soll das trainieren, was er noch kann und gerne macht.“
Der Umgang mit Demenzkranken erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die psychosoziale Betreuung ist wichtig. Deshalb hat Dr. Gerhard gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Georg Krengel, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin am Marienhospital Altenessen des Katholischen Klinikums Essen, ein besonderes Schulungsprogramm ins Leben gerufen: Die Schwesternschule. Die Schwesternschule schult das Personal gezielt für die Arbeit mit Demenzerkrankten und deren Angehörigen.

Im Rollenspiel den Umgang mit Patienten und Angehörigen lernen

Die Pflegekräfte lernen in Vorträgen Diagnose- und Behandlungsmethoden kennen. In Rollenspielen stellen sie Konflikt- und Krisensituationen nach und erarbeiten Lösungen. Hierbei kommen auch die Aufklärung und Einbindung von Angehörigen ins Spiel, so Dr. Gerhard: „Angehörige können viel tun, um Demenzkranken die Situation zu erleichtern. Oft wissen sie nur nicht wie. So ist es zum Beispiel sinnvoll, den Kranken immer wieder an erhaltene Fähigkeiten zu erinnern und ihn zu motivieren, diese zu nutzen.“

Dieser Text wurde in der Patientenzeitschrift Gesund in Essen veröffentlich.

Würdevolles Lebensende für Schwerstkranke und sterbende Menschen

VdK fordert mehr Unterstützung für ein würdevolles Lebensende
„Schwerstkranke und sterbende Menschen müssen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung erhalten. Wir sehen in der Arbeit der Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung einen wichtigen Beitrag zum würdevollen und kompetenten Umgang mit Sterbenden.“ So kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung.

Der größte deutsche Sozialverband unterstützt seit langem Maßnahmen, die den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung im ambulanten Bereich, insbesondere auf dem Land, voranbringen. Ausdrücklich begrüßt der VdK die im Gesetzentwurf genannten Instrumente wie die Stärkung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung, die Verbesserung der Finanzierungsgrundlagen stationärer und ambulanter Hospize oder auch, dass die Versicherten gezielt über bestehende Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informiert werden sollen.

„Die große Mehrheit der Menschen fürchtet sich vor Schmerzen und möchte am Ende des Lebens nicht allein sein. Diesen Wunsch müssen wir respektieren. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, die Palliativversorgung für alle Schwerstkranken und Sterbenden auszubauen, unabhängig davon, ob sie im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause leben“, mahnt Mascher.

Der VdK fordert daher eine Vollfinanzierung von Leistungen in stationären Hospizen. Außerdem benötigen auch die Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen eine qualitativ hochwertige Palliativversorgung. Dafür bedarf es allerdings auch entsprechender fachlicher wie personeller Ressourcen in den Einrichtungen. Nach Auffassung des VdK greift der Gesetzentwurf hier zu kurz.

„Ärzte, Pflegekräfte und Hospizvereine sollten künftig stärker vernetzt zusammenarbeiten, um den Betroffenen und ihren Angehörigen bestmöglich zu helfen. Es geht auch am Ende des Lebens um die Würde des Einzelnen. Und die ist nicht verhandelbar. Das Thema wird uns in den kommenden Jahren noch intensiver beschäftigen, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft“, betont die VdK-Präsidentin

Darauf sollten Senioren in 2015 achten

2015 soll auch für Senioren ein Jahr ohne große Probleme und Zwischenfälle werden. Einige der Tipps sollen helfen, diesen Weg zu gehen.

Gerade im Sommer das Trinken nicht vernachlässigen

Ältere Menschen haben generell ein anderes Bedürfnis, wenn es um die tägliche Trinkmenge geht. Besonders schlimm ist dies aber in den Sommermonaten. Viele Senioren sind der Meinung, sie trinken dann etwas, wenn sie Durst haben. Leider reicht dies nicht immer aus. Gerade weil, man im Alltag oftmals das Trinken vergesst, helfen hier einige kleine Tricks. Senioren sollten sich angewöhnen zu jeder Mahlzeit mindestens ein Glas Wasser oder dergleichen zu trinken. Dies gilt natürlich das ganze Jahr über und nicht nur im Sommer 2015. Außerdem sollten Senioren auch vor jeder körperlichen Betätigung an ein Getränk, wie zum Beispiel Wasser oder Schorle denken. Jetzt in den kommenden Wochen, wenn es vielerorts wieder sehr heiß und schwül wird, verbraucht der Körper deutlich mehr Wasser als an kalten Tagen.

Sport für Senioren – vielfältige Auswahl

Auch im Jahr 2015 werden immer mehr sportliche Aktivitäten angeboten, die auch von Senioren wahrgenommen werden können. So gibt es gerade in zahlreichen Fitness-Studios spezielle Kurse für Senioren, wenn es um die Rückengymnastik geht. Aber auch in Schwimmbädern gibt sehr oft Kurse im Bereich Aqua-Fitness und Aqua-Jogging. Vollkommen egal, für welche Sportarten sich Senioren im Jahr 2015 entscheiden, wichtig ist immer nur, dass der Sport Spaß macht und auch zu den eigenen Bedürfnissen passt. Auf keinen Fall sollten Senioren sich zu einer Sportart überreden lassen, nur weil diese gerade „IN” ist. Vielmehr gilt, dass der Körper und auch das eigene Wohlbefinden, den Senioren sagen, was sie sich zutrauen können.

Geld sparen beim Zahnersatz

Irgendwann kommt für jeden Senior die Zeit, wo er auch über Zahnersatz nachdenken muss. Auf der Webseite zahnersatzsparen.de können Senioren auch im Jahr 2015 schnell und auf einen Blick erkennen, wo sie beim Zahnersatz richtig Geld sparen können. Guter Zahnersatz muss aber kein Billigprodukt sein, denn wer sich auf der Webseite umschaut, wird sehr schnell feststellen, dass auf alle Produkte eine 4-jährige Garantie gewährt wird. Selbst Senioren, die bisher noch keine Zahnzusatzversicherung ihr Eigen nennen, können ab sofort über einen neuen Zahnersatz nachdenken und dabei auch noch Geld sparen. Um noch mehr zu dem Thema zu erfahren, sollten Senioren, die für 2015 einen Zahnersatz planen, sich den kostenlosen Ratgeber zusenden lassen. Hierin finden sie dann alle relevanten Infos, die es den Senioren möglich macht auch beim Thema Zahnersatz Geld zu sparen.

Weitere Infos, wie man seine Zähne gesund hält findet Ihr hier: Gesunde Zähne durch Fruchtzucker!

Autofahren im Alter: Herausforderungen und Problemlösungen

Senioren unterschätzen häufig ihre eigenen Fähigkeiten

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des DVR, welche SPIEGEL ONLINE vorliegt, halten es 55 Prozent der Autofahrer für sinnvoll, die Fitness am Steuer ab einem bestimmten Alter testen zu lassen. Interessanterweise sinkt die Akzeptanz mit steigendem Alter und ist bei der Altersgruppe am niedrigsten, wo solche Tests am dringendsten benötigt werden: Nur 36 Prozent der Autofahrer im Alter von mindestens 60 Jahren würden sich testen lassen.

Die Umfrage zeigt, wie falsch einige Autofahrer ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen. Dass natürliche menschliche Fähigkeiten wie Sehkraft und Reaktionsvermögen im Alter abnehmen, ist bekannt und normal. Dennoch scheint diese Gruppe zu störrisch zu sein, um das Problem erkennen zu wollen. Dabei zeigt die Realität, dass es sich keinesfalls um eine theoretische, sondern vorhandene Gefahr handelt: Laut dem Statistischen Bundesamt (PDF; 978 KB) sahen die Unfälle von Senioren im Jahr 2013 wie folgt aus:

– Die Anzahl getöteter Senioren im Alter von 65 Jahren nahm von über 3.000 Personen im Jahr 1980 auf etwas über 1.000 im Jahr 2013 ab. Dies ist im Grunde den verbesserten Sicherheitsvorkehrungen von Pkws zu verdanken.
– Der Anteil verunglückter Senioren ist in Bayern am höchsten (mehr als 320 Senioren je 100.000 Einwohner).
– Sofern Senioren in einem Unfall verwickelt waren, trugen sie in den meisten Fällen die Hauptschuld:
– ab 66 Jahren: 66,8 % Hauptschuld
– ab 75 Jahren: 75,5 % Hauptschuld.

Den Unfallursachen auf der Spur

Neben den bereits genannten Ursachen (eingeschränkte menschliche Fähigkeiten) gibt es viele weitere Ursachen, die bei Senioren zu Unfällen führen. Auch hier gibt die zuvor genannte Statistik des Statistischen Bundesamtes Aufschluss. Laut dieser verlieren ältere Menschen in komplexen Situationen schnell den Überblick. Autofahrer im Alter von mindestens 65 Jahren begehen häufiger Vorfahrtsfehler. Sie ist mit einem Anteil von 17,4 Prozent die häufigste Unfallursache. Weitere Unfallursachen sind Abbiegen, Ein- und Anfahren, Rückwärtsfahren sowie Wenden (16,7 Prozent). Weitere Unfallursachen:
– Abstandsfehler: 8,4 Prozent
– Falsches Verhalten gegenüber Fußgängern: 6,0 Prozent
– Nicht angepasste Geschwindigkeit: 5,2 Prozent
– Falsche Straßenbenutzung: 3,5 Prozent
– Fehler beim Überholen: 2,2 Prozent
– Alkoholeinfluss: 0,9 Prozent

Wie die Unfallursachen zeigen, handelt es sich klar um Einschränkungen der Wahrnehmungsfähigkeit, die für dieses Alter typisch sind.

Medikamente: Ein häufig ignoriertes Risiko am Steuer

Ein weiteres Problem, welches von Statistiken kaum eingefangen wird, sind Arzneimittel. Laut einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beeinflusst etwa jedes fünfte Arzneimittel das Reaktionsvermögen. Zu diesen Arzneimitteln gehören Beruhigungs- und Schmerzmittel, Schlafmittel sowie Mittel gegen Bluthochdruck, Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Erkältungs- und Koronarmittel.

Der DVR informiert auf einer speziellen Webseite (www.dvr.de/medikamente) über die Risiken, die durch den Einfluss von Medikamenten am Steuer ausgehen können. Dort werden auch betroffene Arzneimittel genannt, sodass sich Autofahrer informieren können, ob sie zu dieser Gruppe gehören.

Fragen, um seine Verkehrstauglichkeit zu testen

Auch wenn ältere Autofahrer häufig der Ansicht sind, keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer zu sein, helfen einige simple Fragen, dies zu klären:
– Habe ich mich in letzter Zeit öfter verfahren?
– Habe ich nicht erklärbare Unfälle verursacht?
– Ist das Autofahren für mich anstrengend?
– Hat mich jemand auf meinen Fahrstil aufmerksam gemacht?
– Kann ich die Geschwindigkeit anderer Autos schwer einschätzen?
– Reagiere ich langsamer in kritischen Situationen?
– Fühle ich mich im dichten Verkehr unsicher?
– Fühle ich mich tagsüber am Steuer müde?
– Hupen andere aufgrund meines Fahrstils ungeduldig?

Interessierte können beim TÜV eine kostenpflichtige Leistungsüberprüfung nutzen. Die Alternative ist ein kostenloser Onlinetest zu Hause.

Fitness am Steuer online testen

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bietet jedem Autofahrer die Möglichkeit, über die eigene Webseite (Flash erforderlich) einen Selbsttest auszuführen. Mit der Aktion Schulterblick, wie der DVR seinen Test nennt, können Autofahrer selbst von zu Hause aus testen, wie fit sie am Steuer sind. Getestet werden mehrere Fähigkeiten, die für das Autofahren entscheidend sind, dazu gehören:
1. Sehschärfe
2. Kontrastsehen
3. Farbsehen
4. Hören
5. Informationsverarbeitung
6. Gedächtnisleistung

vdr-selbsttest

Am Ende des Tests folgt eine Auswertung, die zeigt, wie man in den einzelnen Kategorien abgeschnitten hat. Sollte es in einer der Kategorien Probleme geben, ist es äußerst empfehlenswert, professionelle Hilfe anzufordern.

Im Notfall: Auto verkaufen und Fußgänger werden

Es gibt 80-Jährige, die fit wie ein Turnschuh sind – und diese können mit ihrem Auto problemlos von A nach B fahren, ohne eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer zu sein. Doch nicht jeder Senior schafft es, im hohen Alter so fit zu sein. Wer nicht in diese Kategorie gehört und ernst zu nehmende Probleme besitzt, die nicht zu reparieren sind, muss das Autofahren – so schwer es ihm auch fallen mag – aufgeben. Diese Überwindung ist für viele Menschen ein großer Schritt. Viele weigern sich leider dagegen und fahren, obwohl sie eigentlich nicht mehr dazu imstande sind.

Alle anderen Senioren, die erkannt haben, dass sie einen Pkw nicht mehr sicher steuern können, können ihr Fahrzeug verkaufen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Für den Pkw-Verkauf können sie ihr Auto bewerten lassen, um herauszufinden, was es noch Wert ist. Mit dem Verkauf werden sie sich viele Jahre lang das Abo für öffentliche Verkehrsmittel finanzieren können.

Burnout – Warum wir ausbrennen

Burnout und Depressionen sind die neuen „Volkskrankheiten“, die wirtschaftliche Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Jeder achte Ausfalltag ist heute auf Erschöpfungszustände und depressive Verstimmungen zurückzuführen.

Burnout ist keine „Managerkrankheit“

Entgegen dem landläufigen Vorurteil sind bei weitem nicht nur Top-Manager betroffen. Im Gegenteil: Menschen in sozialen Berufen, Beschäftigte in Sandwich-Positionen zwischen zwei Hierarchieebenen, Schichtarbeiter und Berufspendler erkranken am häufigsten am Burnout-Syndrom: „Gerade Menschen mit einem hohen Anspruch an sich selbst sind besonders gefährdet“, so Dr. med. Thomas Wobrock, Chefarzt am Zentrum für Seelische Gesundheit in Groß-Umstadt. „Viele laden sich ein zu hohes Arbeitspensum auf, um mit dem Tempo der heutigen Arbeitswelt mithalten zu können, gestehen sich aber nicht ein, dass sie kürzer treten müssen. Das Ausbrennen geschieht schleichend, über Monate und Jahre und mündet schließlich in eine Depression.“

Angst vor Ablehnung häufigste Ursache für Burnout

An der Entstehung eines Burnout sind immer innere und äußere Faktoren beteiligt. Neben dem zunehmenden Stress im Arbeitsbereich beeinflusst auch das sogenannte Helfer-Syndrom den Ausbruch der Krankheit. Burnout-Betroffene waren anfänglich meist engagierte Mitarbeiter mit hohen Idealen. Denn nur wer entflammt war, kann ausbrennen. Dr. Wobrock glaubt, dass der eigentliche Grund für diese fortdauernde Überarbeitung die Suche nach Anerkennung ist.

Indem sie so sehr auf ihre Außenwirkung fixiert sind, vergessen sie, nach innen zu horchen: “Das Problem ist nicht, dass die Betroffenen nicht Nein sagen können. Tatsächlich sagen sie ständig Nein, und zwar zu ihren eigenen Bedürfnissen. Die Patienten müssen lernen, sich genauso wichtig zu nehmen wie andere.” Es ist die ganz natürliche Angst vor Ablehnung, die die Betroffenen fleißig nicken lässt, bis nichts mehr geht. Die Erschöpfung nimmt Überhand. „Wichtig für den Behandlungserfolg ist die Früherkennung und Anerkennung der Krankheit, um so schnell wie möglich etwas dagegen zu tun“, so Wobrock.

Besondere Betreuung hilft

Die psychiatrische Tagesklinik in Groß-Umstadt bietet Patienten Beispielsweise eine besondere, so genannte teilstationäre Betreuung an: Patienten lassen sich von Montag bis Freitag tagsüber für maximal 40 Stunden pro Woche stationär behandeln, die Nächte und Wochenenden jedoch im gewohnten Umfeld verbringen. „Dieser Kompromiss ist besonders für Patienten geeignet, bei denen das psychische Erkrankungen schon im Frühstadium erkannt wurden“, erklärt Christian Keller, Leiter der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg.

Patientenverfügung

Generell ist niemand verpflichtet, eine Patientenverfügung zu verfassen. In bestimmten Fällen kann eine solche jedoch von Vorteil sein, um beispielsweise im Falle eines Unfalls oder schwerer Krankheit die Art der ärztlichen Behandlungen zu beeinflussen und damit sein Selbstbestimmungsrecht wahren. Doch auch um Angehörige beim Treffen einer folgenschweren Entscheidung zu entlasten.

Eine Patientenverfügung dient Patienten dazu, die Durchführung bestimmter medizinischer Maßnahmen schriftlich festzulegen. Dies ist insbesondere für den Falle eines unerwarteten Unfalls, in dessen Folge der Betroffene nicht mehr selbst entscheiden kann, äußerst sinnvoll. So wird sichergestellt, dass der Behandlung der tatsächliche Patientenwille zugrunde gelegt wird, auch wenn dieser aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr geäußert werden kann. Eine Patientenverfügung kann von jedem einwilligungsfähigen Volljährigen verfasst werden, sie ist formlos und jederzeit revidierbar. Bei der Festlegungen einer Patientenverfügung ist es allerdings sinnvoll, sich von einer Ärztin, einem Arzt oder einer anderen fachkundigen Personen beraten zu lassen.

Für den Fall, dass keine Patientenverfügung vorliegt oder die Festlegungen in einer Patientenverfügung zu unkonkret oder allgemein gehalten sind, entscheiden der Vertreter gemeinsam mit dem Arzt auf der Grundlage des mutmaßlichen Patientenwillens über die weitere Behandlung. Herrscht zwischen dem Vertreter und dem Arzt Unklarheit über den mutmaßlichen Patientenwillen hinsichtlich einer – zum Beispiel – folgenschweren Entscheidung, muss der Vertreter eine spezielle Genehmigung über die weitere Bestimmung beim Betreuungsgerichts einholen.

Weitergehende Informationen hierzu beim Bundesministerium für Gesundheit. Eine Broschüre zur Patientenverfügung finden Interessenten zudem auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz. Die Broschüre liefert nützliche Beispiele sowie Textbausteine, die bei der Formulierung einer Patientenverfügung helfen.

Wenn plötzlich die Worte fehlen

Wo lag nochmal der Autoschlüssel? Was sollte ich im Supermarkt einkaufen? Wie war noch gleich der Name des neuen Nachbarn? Solche Fragen sind für die meisten leicht zu beantworten, für andere werden sie zum Problem, weil sie auf eine wachsende Vergesslichkeit hindeuten und ein erstes Anzeichen von Demenz sein könnten. Wer wissen will, wie es um den Zustand des eigenen Gedächtnisses bestellt ist, sollte den Test in der April-Ausgabe des Magazins Reader’s Digest machen.

„Ich vergesse, wo ich etwas hingelegt habe“, „Ich weiß nicht mehr genau, was sich vor einem Tag oder einer Woche ereignet hat“, „Ich kann häufig das richtige Wort nicht finden“ oder „Ich wiederhole häufig, was ich gerade gesagt habe, oder ich stelle dieselbe Frage zwei- bis dreimal“ – mit diesen und ähnlichen Fragen werden in dem Test das Gedächtnis und andere Leistungen des Gehirns überprüft. Die jeweilige Antwort darauf ist aber nicht gleich der Beleg dafür, dass eine Alzheimer-Erkrankung sich abzeichnet oder gar eine Behandlung notwendig ist. Das Vergessen eines Namens oder einer Telefonnummer kommt durchaus auch bei ganz gesunden Menschen vor.

„Das Gehirn altert im Lauf des Lebens“, relativiert Florian Metzger, Oberarzt am Geriatrischen Zentrum und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen, solche Gedächtnislücken. Wenn die Lücken aber verstärkt auftreten, sollte man ärztlichen Rat suchen, weil sie erste Anzeichen für eine Demenz sein könnten. Als Demenz werden Störungen des Denk- und Informationsverarbeitungsvermögens bezeichnet. Die am häufigsten auftretende Form ist dabei die Alzheimer-Erkrankung.

Sollten solche Symptome auftreten, ist als erster Schritt ein Termin beim Hausarzt ratsam um andere Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme und Depressionen auszuschließen. Häufig folgt dann die Untersuchung durch einen Neurologen. „In unserer Gedächtnissprechstunde führen wir körperliche, neurologische und psychische Untersuchungen durch“, sagt Florian Metzger im Magazin Reader’s Digest. Dazu gehören Analysen des Blutes und des Nervenwassers, Herz- und Hirnstrommessungen sowie eine Magnetresonanz- oder Computertomografie. Zudem werden das Kurzzeitgedächtnis, räumliches Vorstellungsvermögen sowie alltagspraktische Fähigkeiten des Patienten überprüft.

Sollte dann tatsächlich eine Demenz vorliegen, kann sie mit Medikamenten zwar nicht geheilt, aber ihr Fortschreiten verlangsamt werden. Zudem ist eine Ergo- und Psychotherapie denkbar. Darüber hinaus sagen Experten wie Florian Metzger, dass ausgiebige Bewegung ebenfalls hilft: „Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen – alles, was die Kondition stärkt.“ Vor allem sei es wichtig, die Probleme zeitig anzugehen und nicht zu verdrängen: „Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung!“

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab Montag, 30. März, an zentralen Kiosken erhältlich.

Früh erkannt, ist Darmkrebs besser heilbar

Was für viele Krebsarten gilt, trifft besonders auf Darmkrebs zu: Früh erkannt, ist er besser heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, sich über die Möglichkeiten zur frühen Erkennung von Darmkrebs zu informieren: Welche Untersuchungen bieten die gesetzlichen Krankenkassen an? Welche Vor- und Nachteile bringen die Untersuchungen mit sich?

Etwa 64.000 Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Darmkrebs, 26.000 sterben daran. „Das wichtigste Ziel der Darmkrebs-Früherkennung ist es, die Zahl der tumorbedingten Todesfälle zu senken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Insbesondere beim Darmkrebs, dessen gutartige Vorstufen durch die Untersuchung entdeckt werden können, spielt die frühe Erkennung eine entscheidende Rolle.“

Eine gute Möglichkeit, Darmkrebs vorzubeugen, ist jedoch eine gesunde Lebensweise. Wichtig dabei sind insbesondere eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, das Vermeiden von Übergewicht, Nichtrauchen und wenig Alkohol.

Dennoch ist auch eine gesunde Lebensweise keine Garantie, nicht an Darmkrebs zu erkranken. Früh erkannt, ist Darmkrebs jedoch gut heilbar. Darum geht es bei der Darmkrebs-Früherkennung: Tumore und deren Vorstufen in frühen Stadien ihrer Entwicklung aufspüren, denn dann lassen sie sich nicht nur erfolgreicher, sondern oft auch schonender behandeln. Zwei verschiedene Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung werden angeboten: Ab einem Alter von 50 Jahren kann der Test auf verstecktes Blut im Stuhl und ab 55 Jahren die Darmspiegelung in Anspruch genommen werden.

Früherkennungsuntersuchungen werden jedoch auch kritisch betrachtet. Der Grund: Sie können Nachteile mit sich bringen. Daher ist es sinnvoll, für jedes Verfahren Nutzen und Risiken genau abzuwägen. Die Vor- und Nachteile eines Verfahrens kennen und einschätzen können, das ist die wichtigste Voraussetzung dafür. Dabei hilft es, die richtigen Fragen im Vorfeld zu stellen: Wie oft wird eine bestehende Darmkrebserkrankung erkannt beziehungsweise übersehen? Wie häufig ergibt der Test einen falschen Krebsverdacht und führt dann zu einer unnötigen Diagnose? Wie groß ist mein persönliches Risiko, an Darmkrebs zu erkranken? Bin ich erblich vorbelastet?

Hallo Welt!

Hilfe, wenn die private Verwaltung zur Last wird

Bonn, Februar 2014 – Mit ihrem Unternehmen Privatbüro Plus besetzt Petra Mellinghoff eine Marktlücke. Sie bietet Bürodienstleistungen für Menschen, denen der private „leidige Papierkram“ zur Last wird, weil sie gesundheitlich stark eingeschränkt sind, oder weil sie sich mehr freie Zeit wünschen.

Wenn betagte Eltern ihre persönliche Verwaltung nicht mehr selbst erledigen können, stelle das vor allem die Kinder vor große Herausforderungen, sagt Mellinghoff. Viele seien beruflich oder in der eigenen Familie stark eingespannt. Oft könnten sie, allein wegen der räumlichen Distanz, diese Aufgaben nicht übernehmen. „Dann verbringt man die knappe gemeinsame Zeit damit, Überweisungen auszufüllen, die Post zu erledigen oder Beihilfeanträge zu stellen und fährt mit einem schlechten Gewissen wieder heim“, schildert sie einen typischen Fall.

Ihr Unternehmen Privatbüro Plus nimmt sich dieser Probleme im Einzelnen an und bietet Lösungen, die alle Betroffenen stark entlasten. Zusammen mit einem sechsköpfigen Team erledigt Petra Mellinghoff laufend die privaten Verwaltungsarbeiten ihrer Kunden. Die Betroffenen selbst müssen ihre Angehörigen nicht mehr mit Alltäglichkeiten belasten. „Und die Kinder wissen, dass alles geregelt wird, auch wenn sie nicht vor Ort sind“, sagt Mellinghoff. Wenn ihre Kunden von den „Engeln“ bei Privatbüro Plus sprechen, freut sie sich: „Die jüngere Generation ist sehr dankbar für die Entlastung. Mit unserer Hilfe können sie ihren Eltern wieder mehr Zeit schenken.“

Wie der Unternehmensberater aus Berlin, dessen 92-jährige Mutter allein in ihrer Wohnung in Bonn lebt. Einmal in der Woche erhält sie Besuch von Privatbüro Plus. Eine Mitarbeiterin sichtet die Post und erledigt die privaten Büroangelegenheiten der betagten Dame. Der Sohn wird per E-Mail auf dem Laufenden gehalten. Nun hat er mehr Zeit, die er mit seiner Mutter verbringen kann, wenn er in Bonn ist.

Dass ihre Dienstleistungen den Betroffenen auch bares Geld einbringen, weil Beihilfeanträge zeitnah erledigt und Beträge rückerstattet werden, nähmen ihre Kunden manchmal nur als Nebeneffekt wahr, sagt Mellinghoff. Auf ihrer Website www.privatbuero-plus.de nennt sie Beispiele, wie Kunden mit ihrer Hilfe jährlich mehrere Tausend Euro Kosten einsparen konnten.

Der Erfolg ihres Unternehmens basiert auf Mellinghoffs langjähriger Erfahrung mit Bürodienstleistungen. Im Jahr 2003 gründete die Verwaltungsfachfrau und langjährige Chefsekretärin eines internationalen Stahlkonzerns ihr Unternehmen. Sie spezialisierte sich auf externes Büromanagement und Weiterbildung. Vor drei Jahren rückte Mellinghoff Privatkunden in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Seitdem widmet sie sich allen Aufgaben rund um die privaten Verwaltungsangelegenheiten ihrer Kunden.

Mit Privatbüro Plus setzt die Unternehmerin hohe Maßstäbe an Professionalität und Kompetenz. Ihre Kunden schätzen die Routine, mit der Büroarbeiten und Korrespondenz zügig und zuverlässig erledigt werden. „Der vertrauensvolle Umgang mit den Unterlagen unserer Kunden, Verschwiegenheit und Transparenz stehen an erster Stelle“, sagt Mellinghoff. Ihre Mitarbeiter seien es gewohnt, sich in einem niveauvollen Umfeld zu bewegen. Sie begegneten den Betroffenen respektvoll und immer mit Geduld. Bei der Terminvereinbarung mit ihren Kunden sei Flexibilität angesagt. „Wir passen uns den Wünschen unserer Kunden an und bringen im Notfall auch mal ein Sesambrot mit“, sagt die Kölnerin schmunzelnd.

Pressekontakt und Fotos:
Privatbüro Plus, Petra Mellinghoff
Herzogsfreudenweg 1
53125 Bonn
Tel.: 0228.24 33 17 77
E-Mail: info@privatbuero-plus.de