Umzug im Alter? Worauf es bei Umzügen am Lebensabend ankommt.

Der Umzug im Alter kann für viele Menschen eine schier unmögliche Herausforderung darstellen, vor allem wenn ein Umzug plötzlich ansteht.

Ein Schlüssel zum Erfolg ist es, sich rechtzeitig Gedanken, um einen möglichen Umzug zu machen. Während man mit 50 oder 60 Jahren noch objektiv entscheiden kann, wo man in 15 Jahren leben möchte, kann diese Entscheidung schwer fallen, wenn man sie erst trifft, sobald das Treppensteigen und der Haushalt unüberwindbare Hürden werden. Beurteilen Sie Ihre Wohnlage also neutral und entscheiden sie frühzeitig, ob ein Umzug für das Alter sinnvoll ist oder nicht.

Doch auch, wenn objektiv viele Gründe für einen Umzug streiten, kann die Psyche so manchem Plan einen Strich durch die Rechnung machen. Bekannte Routinen, ein gewohntes Umfeld und die Nachbarn können machen das Leben im alten Zuhause bequem und schön, hier auszubrechen kann im Alter schwer werden.

Wichtig ist es daher, sich mit seinen Angehörigen zusammenzusetzen und und Achtung ihrer Selbstbestimmtheit eine Liste mit allen Vor- und Nachteilen eines Umzugs zu erstellen. Ein Oktroyieren das Umzugs bringt an dieser Stelle nichts und auch kognitiv beeinträchtigte Menschen sind zumeist noch in der Lage, sich ein selbstbestimmtes Bild ihres Lebensumfelds zu machen.

Um sich dieses Bild aber machen zu können, gehört es genauso dazu, sich das neue Umfeld zunächst anzuschauen. Wie sieht es dort aus, was kann man von dort aus erreichen, wer lebt sonst noch hier?

Ist die Entscheidung für einen Umzug gefallen, heißt es im nächsten Schritt entscheiden, was mit umzieht und was aussortiert werden kann. Auch hier gilt es, nicht rigoros alles vermeintlich Überflüssige zu entsorgen, sondern auch immaterielle Dinge, die den Angehörigen viel bedeuten, mit in das neue Umfeld zu bringen. Und wenn die Trennung vom eigenen Hausrat noch so schwer fällt, kann es für viele eine Erleichterung sein, wenn sie wissen, dass ihr Hab und Gut nicht einfach auf dem Sperrmüll landet, sondern verschenkt oder gespendet wird und so noch einem guten Zweck dienen kann.

Außerdem hat in den letzten Jahren ein mentaler Wandel eingesetzt. Der Spruch „alte Bäume verpflanzt man nicht mehr“ mag zwar noch gelten, aber die junge Generation der Senioren bis 80 ist deutlich flexibler was das eigene Wohnen angeht und oft offen für rationale Vorschläge zur Lebensverbesserung.

Mehr hierzu: https://ga.de/ratgeber/familie/so-gelingt-ein-umzug-im-alter_aid-56478569

Neu im Team: Dr. David Bender

Seit dem 1. März 2021 unterstützt Herr Dr. David Bender das Team von Privatbüro Plus als Leiter der Unternehmensentwicklung und Verwaltung.

Nach langjähriger Erfahrung im strategischen und operativen Projektmanagement ist Herr Dr. Bender bestrebt, die Digitalisierungsprozesse bei Privatbüro Plus zügig voranzubringen und mit neuen Diensten und Technologien unsere Arbeit für Sie noch effektiver zu gestalten.

Die Digitale Transformation stellt für die Verwaltung der Zukunft sowie insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung dar. Umso erfreuter sind wir daher, mit Herrn Dr. Bender einen echten Experten an Bord zu haben, der über diverse Themenfelder hinweg à jour ist und schon in den ersten Wochen seiner Tätigkeit viele Steine ins Rollen gebracht hat.

Herr Dr. Bender ist promovierter Kulturanthropologe und lebt mit seiner Familie in Bonn.

Neuer Standort in Köln

Privatbüro Plus ist zum 01. März 2021 in Köln umgezogen.

In einem neuen und größeren Büro stehen wir für Sie fortan in Köln Porz-Wahn zur Verfügung. Vorort kümmert sich weiterhin Claudia Hachenberger um Ihre Anliegen und Wünsche.

Bitte Beachten Sie die neuen Kontaktdaten:

Privatbüro Plus GmbH
Albin-Köbis-Straße 4
51147 Köln (Port-Wahn)

Tel.: 02203.6 99 26 58
Fax: 02203.5 60 57 56

Neu: Privatbüro Plus Telefonsprechstunde ☎️

Wir bringen unsere beliebten Vortragsinhalte zu Ihnen nach Hause.

Ab 01. März 2021 bietet Privatbüro Plus allen Fragesuchenden zweimal wöchentlich eine kostenlose Telefonsprechstunde rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Notfallmappe an.

Via Telefon berät Günter Fiebig mit gewohnter Expertise umfassend und einzelfallbezogen, damit Ihre Fragen rund um die richtige und passgenaue Vorsorge bestmöglich beantwortet werden.

Die Telefonsprechstunde findet wöchentlich montags von 10 – 12 Uhr und mittwochs von 16 -18 Uhr in viertelstündigen Intervallen unter der Rufnummer 0228 – 64 98 67 bei Herrn Fiebig statt.

Zu allen weiteren Anliegen stehen wir Ihnen natürlich auch weiterhin unter 0228 – 24 33 17 77 und unter info@privatbuero-plus.de zur Verfügung, kontaktieren Sie uns gerne.

Hinweise zur Pflege zur Hause

Eine Pflege zu Hause ist möglich – in allen Pflegegraden. Sie verlangt aber ein hohes Maß an Organisation. Mit einem individuellen Pflegemix lässt sich die Versorgung auf mehreren Schultern verteilen. Die Pflegekasse unterstützt viele Kombinationen finanziell.

Organisation: Die meisten Menschen wollen trotz Pflegebedürftigkeit zuhause wohnen bleiben. Dass dies oft nicht gelingt, liegt meist an mangelnder Vorbereitung. „Frühzeitig ein Netz knüpfen, lautet unser Appell“, sagt Felizitas Bellendorf, Pflegeexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Ein soziales Netzwerk aufbauen, das kurzfristig abrufbar ist, wenn die Pflege nötig wird. Das kann Angehörige, Freunde, einen ambulanten Pflegedienst, einen Mahlzeitenservice, ehrenamtliche Besuchsdienste oder eine Haushaltshilfe einbinden.

Wohnraum anpassen: Nicht jede Wohnung eignet sich, um eine Pflege darin zu ermöglichen. Rund 90 Prozent der nötigen Wohnungsänderungen lassen sich mit technischen Hilfsmitteln bewältigen. Spezielle Wohnungsberatungsstellen, etwa von Kommunen oder Wohlfahrtsverbänden, beraten zur Umgestaltung. Auch diesen Rat sollte man frühzeitig einholen. Die Pflegekasse gewährt 4000 Euro Zuschuss pro Umbaumaßnahme ab Pflegegrad 1.

Pflegemix: Eine Pflege zuhause lässt sich kaum von einer Person alleine stemmen. Eine Entlastung für Angehörige kann eine Tagespflege sein: Der Pflegebedürftige wohnt zuhause, verbringt manche Tage pro Woche jedoch in einer Tagespflegeeinrichtung. Ebenso kann ein ambulanter Pflegedienst bei der Versorgung helfen. „Hier sollte man sich Kostenvoranschläge verschiedener Dienste einholen und sicherstellen, dass das benötigte Leistungsspektrum abgedeckt ist“, rät Bellendorf. Auch die Verhinderungspflege entlastet Angehörige: Bis zu sechs Wochen im Jahr finanziert die Pflegekasse eine Versorgung zuhause, auch stundenweisen, wenn die Pflegeperson verhindert ist.

Finanzierung: Die wichtigsten Zuschüsse der Pflegekasse für die Pflege zuhause ist das Pflegegeld, wenn Angehörige die Pflege leisten, und Pflegesachleistungen, wenn ein ambulanter Pflegedienst eingesetzt wird. Beide Leistungen können kombiniert werden. Das Pflegegeld beträgt je nach Pflegegrad zwischen 316 und 901 Euro im Monat, Pflegesachleistungen zwischen 689 und 1995 Euro im Monat. Für 2021 plant der Gesetzgeber eine Erhöhung der Leistungen um fünf Prozent. Zusätzlich stehen für eine Tagespflege (teilstationäre Pflege) zwischen 689 und 1995 Euro im Monat zur Verfügung, das Budget für Verhinderungspflege beträgt maximal 2418 Euro im Jahr.

Quelle: https://ga.de/news/wirtschaft/ueberregional/so-gelingt-die-pflege-zu-hause_aid-55948093#successLogin (abgerufen am 02.02.2021)

Tierarztmobil hilft Senioren

Dass auch Tiere mit zunehmendem Alter zumeist vermehrt ärztlicher Behandlung bedürfen ist weithin bekannt. Doch was, wenn die notwendigen finanziellen Mittel fehlen, um entweder im Voraus vorzusorgen und zu impfen oder im Nachhinein ein notwendiges Medikament mit entsprechender Behandlung zu bezahlen?

Für viele Senioren kann die medizinische Versorgung ihres Haustieres zum finanziellen Kraftakt werden und schnell zu Trauer und Verzweiflung führen. Aus der Motivation, dem etwas entgegenzusetzen, hat Tierärztin Claudia Gomez gemeinsam mit dem Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn das Tierarztmobil ins Leben gerufen.

Dieses Mobil fährt unter der Woche verschiedene Standorte im Bonner Stadtgebiet an und steht dort für alle Belange rund um das leibliche Wohl der meist vierbeinigen Mitbewohner zur Verfügung. Die Behandlungen und kleinere OPs im Tierarztmobil sind dabei kostenlos. In der Form deutschlandweit einzigartig. Unterstützt wird das Mobil durch den Europäischen Tier- und Naturschutzverein (ETN).

Claudia Gomez hat in Berlin Veterinärmedizin studiert und in Leipzig promoviert – sie ist eine Fachfrau auf ihrem Gebiet und kann den meisten Tieren der Hilfesuchenden schnell und zuverlässig weiterhelfen.

Wer nun selbst die Unterstützung für sein Tier in Anspruch nehmen möchte, sollte vorab einen Termin unter 0157 37 29 34 63 vereinbaren und die Stellplatzzeiten in seiner Nähe erfragen.

Auf Wunsch nehmen natürlich auch wir Kontakt für Sie oder Ihre Angehörigen mit dem Tierarztmobil auf. Kontaktieren Sie uns gerne:

E-Mail: info@privatbuero-plus.de
Telefon: 0228.24 33 17 77

Freundeskreis Landesgartenschau sagt „Danke“

Im Rahmen einer Aktion des Freundeskreises Landesgartenschau hat auch Privatbüro Plus mitgemacht und einen großen Blumentopf vor dem Büro in Bad Neuenahr bepflanzt.

Insgesamt wurden bei der Aktion rund 150 Blumentöpfe aufgestellt. Schön fürs Auge, gut für die Natur.

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Die aktuelle Ausgabe der Stadtzeitung Bad Neuenahr können Sie hier abrufen:

LINUS WITTICH ePaper-Service

 

Mit dem eigenen Vermögen das Gemeinwohl fördern

Vorab, was genau ist eine Stiftung eigentlich? Nach deutschem Recht ist eine Stiftung eine rechtsfähige Vermögensmasse. Rechtsfähigkeit heißt, sie kann Trägerin von Rechten und Pflichten sein.

Die Form der Stiftung eignet sich besonders gut, das eigene Vermögen und in der Folge dem eigenen Nachlass einen andauernden Zweck zu geben, der bei der Gründung unwiderruflich festgelegt wird und dem die Stiftungserträge zukommen müssen.

Ob des bürokratischen Aufwandes empfiehlt sich diese Art der Stiftung jedoch vornehmlich für große Vermögenswerte, bietet aber neben dem guten Zweck auch weitere Vorteile, wie die Einsetzung der Stiftung als Erbin falls keine anderen Erben existieren, die Aufteilung des Erbes zwischen (regulären) Erben und der Stiftung, nebst verschiedenen steuerlichen Begünstigungen.

Deutschlandweit gibt es rund 23.000 rechtsfähige Stiftungen, von denen knapp 95% gemeinnützigen Zwecken dienen.

Neben der gänzlich eigenen Stiftung kann man – mit deutlich verringertem bürokratischem Aufwand – auch andere Formen der Stiftung wählen.

Zu nennen wären die Treuhandstiftung und die Verbrauchsstiftung. Letztere  zieht ihre Existenz ebenfalls aus einem festgelegten Stiftungszweck, löst sich aber auf, sobald dieser Zweck erreicht (nach Ablauf von mindestens 10 Jahren).

Die Treuhandstiftung könnte dagegen auch als „die kleine Schwester“ der selbstständigen Stiftung bezeichnet werden. Hier tritt die nichtselbstständige Stiftung unter das Dach einer größeren Stiftung und lässt ihr Vermögen durch diese verwalten. Auch kleinere Vermögen ab etwa 10.000€ können so einer Stiftung zugutekommen.

Wer sich administrativ gar nicht mit der eigenen Stiftung beschäftigen will, kann sich auch dazu entscheiden, sein Vermögen einer schon bestehenden Stiftung zukommen lassen, die dann gebunden ist, diese Spende für die Erreichung ihres gesetzten Stiftungsziels einzusetzen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den folgenden Links, gerne vermitteln wir Sie auch an spezialisierte Rechtsanwälte:

info@privatbuero-plus.de
0228.24 33 17 77

www.stiftungen.org
Stiftungen | Deutsches Stiftungszentrum (deutsches-stiftungszentrum.de)

 

Mobile Tierarztpraxis in Bonn

Ob wegen eingeschränkter Mobilität im Alter oder mangelnden finanziellen Mitteln, die jährliche Untersuchung des Haustieres beim Tierarzt kann häufig vernachlässigt werden. Um dem entgegenzuwirken setzt sich der in Much ansässige Verein Europäischer Tier- und Naturschutz (ETN) mit seinem mobilen Tierarztmobil dafür ein, möglichst viele Menschen und ihre Tiere zu erreichen. Denn wer seine Bedürftigkeit nachweisen kann, kann sein Haustier kostenlos durch Übernahme durch den ETN behandeln lassen.

Gegenwärtig steht das Mobil Dienstags von 14 bis 16 Uhr an der Borsigallee auf dem Brüser Berg und mittwochs von 11 bis 13 Uhr vor dem Quartiersmanagement Auerberg, Stockholmer Straße 23, sowie von 14 bis 16 Uhr an der Mehlemer Begegnungsstätte in der Utestraße 1.

Behandelt werden Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen und eingeschränkt Vögel. Fische und Reptilien würden als Spezialisten überwiesen.

Vorreiter zu dem Bonner Projekt ist das Hundedoc-Mobil in Berlin, das sich seit über 10 Jahren den Hunden obdachloser Jugendlicher angenommen hat und diese behandelt.

Weiterführende Informationen: www.etn-ev.de

 

Lebensretter Hausnotruf

Es gibt diverse Anbieter von Hausnotrufsystemen, doch was gilt es zu beachten und welche Unterschiede sind relevant?

Bundesweit gibt es fast 17 Millionen Singlehaushalte, jeder dritte Alleinlebende ist dabei über 65 Jahre alt, so das Statistische Bundesamt. Die Gefahr, dass einem zu Hause etwas zustößt ist also sehr real, was sich auch in steigenden Notrufen bei den lokalen Feuerwehren widerspiegeln. „Person hinter Tür“ lautet dann die Einsatzbezeichnung und kann in vielen Fällen nur zur Rettung in letzter Minute führen.

Damit die Hilfe schneller kommen kann, gibt es Hausnotrufe. Ein übliches Set besteht aus einer Basisstation – eine Art Telefon – und mobilen Sendern, die man wahlweise am Handgelenk tragen oder sich um den Hals hängen kann. Gerät man in eine Notsituation, kann über einen einfachen Druck des Tasters am Handgelenk oder Hals über die Basisstation Kontakt mit einer Leitstelle aufnehmen, die zahlreiche Hausnotrufe koordiniert und dank sehr feiner Mikrofone teilweise auch Hilferufe aus Nachbarräumen vernehmen kann.

Deutschlandweit gibt es rund 180 Zentralstellen für 350 Städte und etwa 350.000 Nutzer. Wichtig ist es hier bei der Auswahl des Dienstleisters, darauf zu achten, dass dass sowohl die Notrufzentrale, als auch das Hilfspersonal vor Ort mit qualifizierten Fachkräften besetzt , die im Ernstfall wissen, was zu tun ist.

Hilfreich ist es, sich Angebote verschiedener Dienstleister einzuholen und diese nach verschiedenen Kriterien zu filtern. Dabei gilt es, möglichst auf lange Vertragsbindungen und lange Kündigungsfristen zu verzichten und den Tarif auszuwählen, der zu einem passt. Denn auch hier gibt es Unterschiede, was die Anzahl der Sender oder selbstständige Anrufe der Leitstelle geht.

Gerne helfen wir Ihnen, verschiedene Angebote einzuholen und diese zu vergleichen, um den für Sie besten Tarif zu finden.

Kontaktieren Sie und gerne unverbindlich:

Telefon: 0228.24 33 17 77
E-Mail: info@privatbuero-plus.de