Ansprüche auf Reha- und Kuraufenthalte für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige können einen gesetzlichen Anspruch auf eigene Kur-Aufenthalte geltend machen.

Vielen noch unbekannt, bietet das Land NRW ein bundesweit führendes Netz an Kurberatern. Mehr als 100 Berater stehen in ganz NRW zur Verfügung, um Angehörigen von pflegebedürftigen Personen bei der Antragstellung zu helfen.

Gerade während der Corona-Virus-Pandemie ist die Belastung für die Angehörigen noch weiter gestiegen und die Spätschäden für die Angehörigen könnten schwerwiegend sein. Um dem vorzubeugen, können pflegende Angehörige Reha-Maßnahmen oder eine dreiwöchige Kur in Anspruch nehmen.

Damit auch die Versorgung der pflegebedürftigen Person weiter sichergestellt ist, kümmern sich die Pflegeberater auch um eine alternative Unterbringungsmöglichkeit oder arrangieren sogar einen gemeinsamen Aufenthalt mit Pfleger und Gepflegten in einer Kurklinik. Um die Sicherheit aller zu gewährleisten, wird gegenwärtig jeder zugelassene Antragsteller auf das Corona-Virus getestet.

Derzeit wird das Kurangebot noch sehr spärlich wahrgenommen, das Land NRW rechnet aber mit einer deutlichen Zunahme, da allein in NRW mehr als 54% der 770 000 Pflegebedürftigen von Angehörigen gepflegt würden. Und auch, wenn die Krankenkassen sich zuweilen noch geneigt zeigen, Anträge abzulehnen, helfen Pflegeberater bei einem entsprechenden Widerspruch, um einen Platz in einer der 23 Kliniken in NRW zu erhalten.

Privatbüro Plus hilft Ihnen gerne, Kontakt mit einem Pflegeberater in Ihrer Nähe herzustellen. Zu weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich.