Messe „bonn gesund“ am 9.10.2016 in Bad Godesberg

Gesundheitsmesse:
Vortragsprogramm ist da!

Gesundheitsmesse: Vortragsprogramm ist da!

Ein umfangreiches Vortrags- und Mitmachprogramm bieten Aussteller und Referenten der Gesundheitsmesse „bonn gesund“ an. Freuen Sie sich bei freiem Eintritt auf interessante Vorträge. Laden Sie sich das Programm hier herunter.
Wir freuen uns, dass der bekannte Bonner Kinderpsychiater und Bestsellerautor Dr. med. Michael Winterhoff unter dem Titel „Mythos Überforderung“ einen hochinteressanten Vortrag halten wird. Außerdem dabei: der TV-Ernährungexperte Sven Bach aus Stuttgart, der unter anderem sein neues Buch „Der Fettsack“ vorstellt. Weitere Vorträge können Sie dem Programm entnehmen:

Vortragsprogramm

7. regionale Gesundheitsmesse „bonn gesund“
Termin: 9. Oktober 2016
Öffungszeiten: 10-17 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthalle Bad Godesberg, Koblenzer Straße 80, 53177 Bonn

Wir sind auch dabei!

Die Rente muss zum Leben reichen

“Der Sozialverband VdK ist die größte deutsche Rentnerorganisation. Wir setzen unsere Kräfte daran, die politischen Weichen für ein gerechteres Rentensystem zu stellen“, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in München bei der Vorstellung der rentenpolitischen VdK-Forderungen zur Bundestagswahl. „Die Rente muss zum Leben reichen und darf nicht den Charakter eines Almosens bekommen“, betonte sie.

Das Problem der Altersarmut verschärft sich aus Sicht des VdK weiter und muss endlich gelöst werden. „Daher muss der Gesetzgeber weitere Aufgaben anpacken. Die Realisierung der Forderungen des Sozialverbands VdK nutzt allen, auch den künftigen Generationen von Rentnerinnen und Rentnern“, erklärte die VdK-Präsidentin.

Zur Verbesserung der Situation von Rentnerinnen und Rentnern stellt der Sozialverband VdK folgende rentenpolitische Forderungen auf:

Abschaffung der sozial ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten: Mascher: „Wer vor dem Rentenalter seinen Beruf aufgeben muss, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht, darf nicht auch noch mit hohen Abschlägen bis ans Ende des Lebens belastet werden. Die Erkrankung und die soziale Ausgrenzung dieser Menschen ist schon Belastung genug.“

Talfahrt des Rentenniveaus stoppen: Schon jetzt liegt das Rentenniveau nur noch bei 47,9 Prozent. „Es muss bei 50 Prozent liegen, mindestens aber erst einmal auf heutigem Niveau stabilisiert werden, um einen wirksamen Schutz gegen Altersarmut zu ermöglichen“, so die VdK-Präsidentin.

Für eine vollständige Angleichung der Mütterrenten: Immer noch werden Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, gegenüber jüngeren Müttern benachteiligt. Mascher: „Diese Gerechtigkeitslücke muss geschlossen werden. Die älteren Mütter sollen auch drei statt bisher nur zwei Rentenpunkte pro Kind bekommen.“

Einführung eines Freibetrags für Grundsicherungsbezieher: Mascher: „Die Verbesserungen bei der Mütterrente, aber auch bei den Rentenanpassungen, müssen bei den Ärmsten ankommen. Deshalb fordern wir die Einführung eines Freibetrags von 100 Euro für Grundsicherungsbezieher.“ Bisher wird die Mütterrente mit der Grundsicherung verrechnet.

Rente nach Mindesteinkommen statt Lebensleistungsrente: „Die Lebensleistungsrente, wie sie die Bundesregierung vorgestellt hat, mit mindestens 40 Beitragsjahren und zusätzlicher privater Vorsorge, geht an der Lebenswirklichkeit vieler Frauen, langzeitarbeitsloser und erwerbsgeminderter Menschen vorbei“, so Mascher. Mit der Rente nach Mindesteinkommen, die es bis 1992 bereits gegeben hat, würden Zeiten des Niedrigeinkommens bei Rentenbezug hochgerechnet. Die Hürden wären mit einer Anrechnungszeit von 35 Jahren insbesondere für viele Frauen zu schaffen.

Echte Beschäftigungschancen statt höherer Regelaltersgrenze: Der VdK erteilt Forderungen nach einer weiteren Anhebung der Regelaltersgrenze eine klare Absage: „Ausgebrütet werden solche Vorschläge im Wolkenkuckucksheim mancher Bosse und Politiker, aber nicht in den Fabrikhallen, in Pflegeheimen, in Großraumbüros oder auf dem Bau“, sagte Mascher.

Einführung einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung: Um die Einnahmen der Rentenversicherung zu stabilisieren und der hohen Gefahr von Altersarmut bei Selbstständigen vorzubeugen, fordert der VdK den Einbezug aller Arbeitnehmergruppen, inklusive von Beamtinnen und Beamten, in eine gemeinsame Erwerbstätigenversicherung.

Maschinen im Ernstfall abstellen?

Gesundheitliche Schläge sind manchmal doppelt tragisch: Dann, wenn die Betroffenen ihren Willen selbst nicht mehr kundtun können. Was die meisten Menschen nicht wissen: Der Partner kann an dieser Stelle nicht einfach einspringen. Der Online-Dienstleister DIPAT zeigt, wie Vorsorge klappt.Damit im Ernstfall die eigenen Wünsche die erreichen, die sie kennen sollten: die behandelnden Ärzte.

Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Sozialforschungsinstituts Mentefactum im Auftrag von DIPAT, haben nahezu zwei Drittel (65 Prozent) der Deutschen keine Patientenverfügung. Dahinter muss nicht immer nur Unüberlegtheit stecken. Das Kalkül vieler ist, dass sie sich im Ernstfall auf ihren Partner verlassen können. Das gaben 60 Prozent derer an, die noch keine Patientenverfügung haben. Oft haben sie Absprachen getroffen – oder sogar ein Schriftstück verfasst, in dem die Partner sich gegenseitig als Überbringer des Willens des anderen benennen.

Vor dieser Praxis warnt nun der Online Dienstleister DIPAT. „Fakt ist: Im Ernstfall wird der Lebenspartner nicht automatisch zum Bevollmächtigten. Ärzte sind streng genommen nicht einmal automatisch befugt, dem Partner überhaupt Auskunft über den Gesundheitszustand des anderen zu geben“, sagt Dr. Paul Brandenburg, Notfallmediziner und Geschäftsführer von DIPAT. Egal, welche Absprachen zuvor zwischen den Lebenspartnern getroffen wurden: Deutsche Ärzte müssen alle medizinischen Maßnahmen für ein Überleben des Patienten ausschöpfen, wenn nicht hinreichend gut belegt ist, dass der Patient selbst etwas anderes für sich wollte.

Um im Fall des Falles sicher die Behandlung zu erhalten, die man sich wünscht, sollte man daher eine rechtlich bindende Patientenverfügung hinterlegen. In dieser kann man den Lebenspartner wirksam als auskunftsberechtigte oder sogar betreuungsbevollmächtigte Person benennen. DIPAT bietet hier die Lösung. Als einziger Anbieter in Deutschland ermöglicht DIPAT seinen Nutzern die selbstständige Erstellung und Online-Hinterlegung einer wirksamen Patientenverfügung ohne Abhängigkeit von Dritten. Mittels eines intelligenten Online-Interviews wird der Behandlungswunsch des Kunden und der aktuelle Gesundheitszustand detailliert erfasst und anschließend in ein medizinisches Formular übersetzt, das im Notfall als klare Handlungsanweisung für Ärzte wirksam ist. Diese Patientenverfügung wird umgehend online hinterlegt und ist ab sofort jederzeit und von jedem Ort im Internet abrufbar. Dank eines Signalaufklebers auf der Versichertenkarte, wird die Patientenverfügung auch ohne die Auskunft von Angehörigen gefunden. Der Aufkleber zeigt den Online-Code, hinter dem sich die Verfügung verbirgt.

Über DIPAT

„DIPAT Die Patientenverfügung“ ging Ende 2015 online. Der Berliner Arzt und Publizist Dr. Paul Brandenburg entwickelte den Dienst gemeinsam mit einem Team aus Juristen, Psychologen und Programmierern. Ein Online-Interview ermittelt umfassend den Behandlungswillen des Nutzers. Dabei liefert es ihm anschauliche Beispiele und Entscheidungshilfen. Das Ergebnis der Befragung wird in einen präzisen Fachtext übersetzt und steht im Akutfall über das Internet zum Abruf bereit. Auf Wunsch werden auch weitere medizinische sowie persönliche Informationen erfasst, beispielsweise Allergien und Kontaktdaten von Vertrauenspersonen und Ärzten.

Pressemitteilung: DIPAT