Altersgerechtes Wohnen – Nachfrage übersteigt Angebot bei weitem

Wenn auch Geld nicht hilft: Deutsche Senioren verfügen über überraschend große finanzielle Reserven, finden aber dennoch nur in seltenen Fällen Wohnungen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. So könnte sich nach aktuellen Zahlen die Hälfte aller deutschen Rentner ohne Probleme eine Miete von 1.000€ im Monat leisten, ein gutes Drittel könnte sich eine barrierefreie Wohnung für einen Preis von 175.000 direkt kaufen. Allerdings sind bisher bloß drei Prozent der bestehenden Wohnungen alters- und behindertengerecht ausgebaut, eine klare Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Bis 2030 wird ein Bedarf von fünf Millionen altersgerechter Wohneinheiten prognostiziert, es gibt also durchaus Nachholbedarf am deutschen Immobilienmarkt. Eventuell werden wir dort also bald größere Umwälzungen beobachten können.

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Pflegende Angehörige treiben Pflichtgefühl und Familienzusammenhalt an, doch der soziale Kitt bröckelt

Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind pflegebedürftig. Modellrechnungen gehen davon aus, dass es bis 2030 in Deutschland sogar rund 3,4 Millionen sein werden. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Die große Mehrheit von ihnen, zwei Drittel, werden ausschließlich durch Angehörige betreut. Kurzum: Pflegende Angehörige sind unverzichtbar für die Versorgung. Die Datenlage zur gesundheitlichen Situation der Pflegenden ist bisher jedoch dünn. Das Wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkasse (TK) hat daher in einer Studie mehr als 1.000 pflegende Angehörige zu Gesundheit und Befinden, Belastungen und Unterstützungsmöglichkeiten befragen lassen.

Die Ergebnisse zeigen: Die Pflege eines Angehörigen ist kräftezehrend und belastet die Gesundheit der Pflegenden. Sechs von zehn Befragten geben an, dass die Pflege sie viel von ihrer eigenen Kraft kostet – je höher die Pflegestufe, desto größer die Belastung. In Pflegestufe drei ist sie fast doppelt so groß wie in Stufe null. Ständig in Bereitschaft zu sein, strengt 55 Prozent der Befragten sehr an. Die Hälfte der Pflegenden fühlt sich oft körperlich erschöpft, gut ein Drittel hin- und hergerissen zwischen den Anforderungen der Pflege und denen der Umgebung, zum Beispiel Job oder Familie. Drei von zehn Befragten geben sogar an, die Pflegesituation greife die eigene Gesundheit an.

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Vortrag zu Büromanagement bei Unternehmerinnen Siebengebirge e.V.

Unternehmerinnen Siebengebirge ist ein regionales Netzwerk erfahrener Unternehmerinnen rund um das Siebengebirge. Sie verstehen sich als Ansprechpartnerinnen für Unternehmerinnen wie auch für Kunden, die vernetzte Dienstleistungen suchen. Ihr Spektrum reicht von Unternehmensberatung und Coaching über Sprachdienste, Büroservice, Gesundheitsdienstleistungen bis zu IT, Grafik-Design und mehr. Gemeinsam wollen sie mehr erreichen.

Ihre Ziele sind:

  • eine Plattform für berufliche Vernetzung zu schaffen
  • von Synergieeffekten zu profitieren
  • für komplexe Aufträge individuelle, optimierte Lösungen zu bieten
  • mit Empfehlungen Kunden und Anbieter zusammenzubringen
  • Weiterbildung und fachlichen Austausch zu vermitteln
  • unsere Erfahrungen und Stärken zum Vorteil aller einzubringen.

Gegründet haben sie sich unter dem Namen Frauennetzwerk Siebengebirge. Seit 2007 ist das Netzwerk als gemeinnütziger Verein anerkannt. Im Herbst 2008 beschlossen die Damen die Umbenennung in Unternehmerinnen Siebengebirge e.V., um ihre Zielrichtung stärker zu fokussieren. Der Verein wird durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Königswinter unterstützt.

(Quelle: www.unternehmerinnen-siebengebirge.de)

Petra Mellinghoff hat dieses Netzwerk schon mehrfach mit Fachvorträgen zum Thema Büromanagement unterstützt. Dieses Mal gibt sie ihre Erfahrung aus dem Bereich professionelles Büromanagement und private Büroorganisation an die Unternehmerinnen weiter. Diese beiden Bereiche sind eng mit einander verknüpft. Nicht nur, aber insbesondere Selbstständige müssen ihre Unterlagen für den Notfall gut geordnet haben.

Vortrag zu Büromanagement:

30. Oktober 2014:
Büromanagement im Job und zu Hause – so läuft alles rund
Zu einem erfolgreichen Unternehmen gehört eine effiziente Organisation aller Bürotätigkeiten. Wie strukturiert man die Arbeitsabläufe, und was lässt sich gut auslagern? Wie können Unternehmerinnen für Notfälle vorsorgen? Diese und weitere Fragen beantwortet die erfahrene Fachfrau für Büromanagement.
Referentin: Petra Mellinghoff, Büromanagerin
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Haus Bachem, Drachenfelsstr. 4, 53639 Königswinter

Veranstalter: Unternehmerinnen 7 Gebirge

Frühzeitig gegen Armut bei Pflegebedürftigkeit vorsorgen

Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr pflegebedürftige Menschen aufkommen. Trotz Pflegereform, bei der eine Erhöhung des Beitragssatzes beschlossen wurde, ist zu erwarten, dass die staatlichen Beihilfen zur Pflege von Angehörigen im eigenen Haushalt, schon in wenigen Jahrzehnten zwar nicht vollkommen wegfallen, aber sicherlich stark begrenzt sein werden. Deshalb sollte jeder, der sich für eine häusliche Pflege entscheidet und sich von Angehörigen pflegen lassen möchte, zusätzlich privat vorsorgen. Die Pflege im eigenen Zuhause ist für die Menschenwürde unerlässlich.

Wer die Möglichkeit hat, sich in seinem gewohnten sozialen Umfeld pflegen zu lassen, kann sich glücklich schätzen, denn nur im eigenen Zuhause ist es möglich, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. In der Regel werden pflegebedürftige Menschen von einer ambulanten Pflegekraft betreut, was jedoch den Nachteil mit sich bringt, dass diese Pflegekraft in den meisten Fällen nur eine kurze Stippvisite abhält und dann zum nächsten Patienten weiterfährt. Wer beispielsweise eine 24-stündige Pflege benötigt, kommt um einen stationären Pflegeplatz im Pflegeheim nicht herum, es sei denn, pflegende Angehörige nehmen sich des Pflegebedürftigen an, nehmen diesen bei sich zu Hause auf.

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Demenz – jede/r kann etwas tun

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. 2014 steht dieser Tag in Deutschland unter dem Motto „Demenz – jede/r kann etwas tun“. Demenz ist ein Thema, das früher oder später fast jeden berührt: Ob jemand aus der Familie erkrankt, man im Sportverein oder im Supermarkt Menschen mit Demenz begegnet oder als Ärztin oder Altenpfleger beruflich mit Demenzkranken zu tun hat. Deshalb sollte jeder Einzelne sich über das Thema Demenz informieren und Verständnis entwickeln. Nicht zuletzt ist die Politik gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und die Forschung nach besseren Versorgungsformen und wirksamen Therapien zu fördern.

Als Selbsthilfeorganisationen sind die Alzheimer-Gesellschaften in Deutschland seit mehr als 25 Jahren aktiv und haben schon Vieles getan, um die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Doch immer noch machen Betroffene und Angehörige die Erfahrung, dass sich Freunde und Bekannte zurückziehen, weil sie nicht wissen, wie sie mit den Veränderungen umgehen sollen, die von der Krankheit versursacht werden.

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Wenn andere über mich entscheiden

Viele Jahre unseres Lebens entscheiden wir über unsere Angelegenheiten selbstständig: Finanzen, Wohnort, Gesundheit etc. Irgendwann im Leben kommt oft völlig überraschend ein Zeitpunkt, wo wir das nicht mehr können. Eine alte Dame sagte mit einmal: „Es reißt plötzlich ein Faden und es geht nichts mehr“. Diesen Zeitpunkt können wir uns meist nicht vorstellen und kommen daher überraschend in ein Dilemma, das uns völlig ohnmächtig macht. Sollte dieses Dilemma in einem Krankenhaus passieren, fragen Ärzte nach Angehörigen vor Ort. Gibt es diese nicht oder ist das Verhältnis nicht passend, bestellen Ärzte oft einen Gutachter des Amtsgerichtes. Stellt der Gutachten fest, dass tatsächlich niemand privat verfügbar ist um sich zu kümmern, dauert es oft keine 3 Tage bis ein amtlich bestellter Betreuer die Fäden in die Hand bekommt. Dieser Betreuer entscheidet dann über Ihren Aufenthaltsort (z.B. Pflegeheim), Ihre Finanzen und Ihren gesundheitlichen Weg (z.B. Magensonde ja oder nein, OP ja oder nein). Diese für Sie fremde Person hat somit alle Entscheidungen zu treffen. Oft ist das Verhältnis zu dieser Person nicht eng und nicht so wie Sie es gerne hätten.

Dafür gibt es einfache Lösung: Sie erstellen eine Vorsorgevollmacht. D.h. Sie bevollmächtigen eine Person, der Sie vertrauen, die im Notfall für Sie alle Dinge regeln kann. Und diese Vorsorgevollmacht sollten Sie nicht erst erstellen, wenn Sie 80 sind, sondern schon wenn Sie 18, nämlich volljährig, sind. Bereits mit 18 sind Ihre Eltern nicht mehr sorgeberechtigt und bekommen in der Regel keine Auskunft über Ihre Person oder können keine Entscheidungen für Sie treffen (vgl. oben Gesundheit).

Eine solche Vorsorgevollmacht können Sie auf einem Formular z.B. des Bundesjustizministeriums verfassen oder viel individueller zusammen mit einem Rechtsanwalt, ggfs. auch mit einem Notar, wenn Sie Immobilien besitzen.

Das Original dieser Vollmacht sollte in Ihren Händen bleiben, damit Sie es jederzeit verändern können – inhaltlich oder auch auf die Person bezogen. Es macht Sinn, eine solche Vollmacht einmal jährlich zu überdenken.

Die von Ihnen eingesetzte Person sollte von Ihnen befragt werden, ob sie diese Verantwortung übernehmen möchte, und sie sollte Ihre Gedanken und Überlegungen gut kennen, damit sie in Ihrem Sinne handeln kann.

Schieben Sie diese Entscheidung nicht vor sich her! Packen Sie es an.

Was ist uns würdevolle Pflege wert?

Nicht erst seit der extrem kritischen Wallraff-Reportage wird immer wieder über Missstände im Pflegesektor gesprochen; Pflegeheime und ihr Personal haben selten einen guten Ruf. Dabei wird allerdings viel zu oft vergessen, dass es dem Pflegesektor hinten und vorne an öffentlichen Geldern und einer klaren bundespolitischen Strategie fehlt. Viel zu wenig Auszubildende sorgen bereits heute für einen Fachkräftemangel, der sich mit den Jahren noch verschärfen wird. Gleichzeitig schrecken reißerische Reportagen und undifferenzierte Berichte Nachwuchskräfte ab, die mit ihrer Arbeit eigentlich gerne Menschen helfen wollen. Eine gesellschaftliche Debatte darüber, was uns würdevolle, gute Pflege eigentlich wert ist und wie wir die anfallenden Kosten tragen wollen, wäre angebracht.

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Bericht zum Markt der Möglichkeiten 2014

Wir haben auf dem Bonner Markt der Möglichkeiten ausgestellt. Am 4.7.2014 informierten 56 Unternehmen über ihre Produkte und Dienstleistungen speziell auf dem Seniorensektor. Viele ältere und auch jüngere Herrschaften besuchten diese kostenlose Messe auf dem Bonner Münsterplatzt. Wir konnten zahlreiche interessante Gespräche mit Interessenten und Kollegen führen. Es bestätigte sich, dass die Dienstleistung der privaten Verwaltungsarbeiten vielen Menschen gar nicht bekannt ist. Und das wollen wir ändern – jeder muss wissen, dass es Privatbüro Plus gibt. Sie dürfen gerne von uns weitererzählen! Der leidige private Papierkram muss erledigt werden. Wir helfen dabei.
Mit freundlichen Grüßen
Privatbüro Plus